Zwar sind Frauen und Mädchen im Malerhandwerk bereits heute stärker präsent als in vielen anderen (Handwerks-)Berufen, gleichwohl beteiligte sich das Familienunternehmen in zweiter Generation auf Initiative des Berliner Innungsvorstandsmitglied Philipp Marotzke aus voller Überzeugung am diesjährigen Girls’ Day - dem bundesweiten Berufsorientierungstag für Mädchen ab der 5. Klasse - auch um noch mehr jungen Frauen den Weg in die sogenannten „Männerberufe“ schmackhaft zu machen und diese somit für eine Ausbildung im Malerhandwerk zu begeistern.
So gab es am 28. März für die Girls‘ Day-Teilnehmerinnen Leonie, Clarissa und Annika die Chance, beim bei einem der größten Berliner Malerunternehmen ins Malerhandwerk reinzuschnuppern und – natürlich unter Anleitung einer Gesellin und eines Gesellen - auch selbst Hand anzulegen. Die drei jungen Damen unterstützten das Malerteam tatkräftig und mit viel Spaß beim Malern einer Wohnung in Pankow.
Firmengründer Günter Marotzke: „Unter den Besten bei den Gesellen- und Meisterprüfungen auf Innungsebene gehören immer wieder die Frauen unserer Branche. Lassen Sie uns damit aufräumen, dass es im Handwerk auf das Geschlecht ankommt. Können, Kreativität, Interesse, Fleiß und Spaß an der Arbeit, sind die Fähigkeiten, auf die es ankommt.“
Dass sich gerade in unserem Handwerk immer wieder junge Frauen mit besonderen Leistungen hervor tun, hat auch der letzte Bundesleistungswettbewerb wieder einmal sehr deutlich gezeigt, wurden dort die beiden ersten Plätze von jungen Malerinnen belegt. Und im sechsköpfigen Maler-Nationalteam, das u.a. bei den Europameisterschaften des Handwerks antritt, herrscht bereits vollständige Parität, drei junge Frauen arbeiten dort Hand in Hand mit ihren drei männlichen Kollegen zusammen.
Autor: Jörg Paschedag

